

Artist Statement
(Im versartigen Dialog)
Die Welt, die uns umgibt, ist laut. Die Welt, die uns umgibt, ist schrill. Die Welt, die uns umgibt, ist optimiert.
STOPP
Diese Welt braucht nicht den Menschen, sie braucht dessen Leistung. Nein! Sie braucht eine Leistung, die Mensch bereitstellen muss.
STOPP
In drei Sekunden muss eine visuelle Kernbotschaft vermittelt sein, fünf im Falle eines Videos. So haben wir gelernt zu sehen, zu konsumieren.
STOPP
Optimierte Bilderwelten, effizient für effektive Verwirklicher effektiver Prozesse.
STOPP
Die Welt stirbt mit dem schlechten Wort… die Aufgabe.
Der Mensch kann an der Gesellschaft scheitern. Na und? Aber er darf nicht an sich scheitern! Der Mensch ist der Ursprung seiner Welt und diese Welt ist schön. Und sie entfaltet sich im Dialog, blüht und entfacht mit dem guten Wort. Lasst uns über Dickicht reden, das wir nicht kennen, aufbrechen aus der künstlerischen Repetition. Ich will das darstellen, was uns umgibt, die Dynamik, der Sturm des Lebens und es werden Dinge daraus wachsen. Die Vitalität meiner Bilder liegt in der Erinnerung des Betrachters. Dort betreibe ich Ackerbau!
Was will ich Dinge malen und durch Kunstfertigkeit anschieben?
Das Leben lebt und sucht sich sein Objekt. Denn ohne Objekt kann es nicht leben,… es ist da in den Räumen zwischen der Linie. Du musst nur antworten.
Denn ich male nicht, was ich darstellen möchte, ich male, was dargestellt werden will. Ausdruck ohne Intention. Befreit vom anekdotischen Charakter der Gegenständlichkeit.
Figürlich? Natürlich! Alles hat Figur, da sich unser Verstand an die Figur klammert, um begreifen zu können. Wir können nicht abstrakt denken, also können wir auch nicht abstrakt schaffen… nur die Geste verkürzen, bis das Fragment unkenntlich bleibt. Und dort liegt mein Ansatz. Gerade genug für die Erinnerung und doch genug Fragment, um die Erinnerung nicht an mich zu binden.